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Eine Erlebniskarte für den Nationalpark Drentsche Aa

Eine Erlebniskarte für den Nationalpark Drentsche Aa
Geschrieben von Aljan Scholtens am 4 August 2026

Der Nationalpark Drentsche Aa ist kein Gebiet mit einem einzigen Eingang oder einer festen Route. Es ist eine Landschaft aus Bachtälern, Heideflächen, Wäldern, Eschdörfern, Hünengräbern und Geschichten. Besucher kommen an unterschiedlichen Stellen an und gehen auf ganz verschiedene Weise auf Entdeckung.

Gerade in so einem Gebiet hilft eine gute Karte. Nicht nur, um zu sehen, wo man ist, sondern auch, um zu entdecken, was es in der Umgebung zu erleben gibt.

Von einer einzelnen Website-Karte zu einer zentralen Karte

Der Nationalpark Drentsche Aa arbeitete bereits mit einer digitalen Karte, doch sie war eingeschränkt. Die Karte konnte auf der Website gezeigt werden, aber darüber hinaus war nur wenig damit möglich. Selbst kleine Anpassungen, etwa das Ändern eines Kategorienamens, mussten extern vorgenommen werden und verursachten zusätzliche Kosten.

Als die Pläne für das neue Besucherzentrum in Deurze konkreter wurden, entstand der Wunsch nach einer Karte, die breiter einsetzbar ist. Nicht nur als Teil der Website, sondern auch als zentrales Hilfsmittel im Besucherzentrum und draußen im Gebiet.

Mit Wolf Maps bekam das Team eine Karte, die sie selbst verwalten können. André und Timanca können Orte, Routen, Kategorien und Informationen anpassen, wenn es nötig ist. Das spart Zeit, und gerade bei einem kleinen Team ist das viel wert.

Orientierung im Besucherzentrum

Im Besucherzentrum steht die Karte zentral auf einer Touchstele. Besucher können dort in Ruhe schauen, welche Orte, Routen und Geschichten zu ihrem Besuch passen. Danach scannen sie den QR-Code auf dem Bildschirm und öffnen dieselbe Karte auf ihrem Handy.

So läuft das Erlebnis logisch weiter: zuerst Orientierung im Besucherzentrum, danach mit der Karte in der Tasche in den Nationalpark.

André Brasse - Nationaal Park Drentsche Aa
André Brasse - Nationaal Park Drentsche Aa

Wolf Maps funktioniert als ein Ganzes. Besucher entdecken den Nationalpark auf dem Bildschirm im Besucherzentrum, nutzen dieselbe Karte auf der Website und nehmen sie unterwegs als Guide mit. Und wir verwalten alles von einem Ort aus.

Auch außerhalb des Besucherzentrums spielt die Karte eine Rolle. An physischen Startstelen auf Parkplätzen finden Besucher Basisinformationen und werden auf die digitale Karte verwiesen. Auf der Website steht die Karte zudem unter einer eigenen Domain, sodass Besucher in der vertrauten Umgebung des Nationalparks Drentsche Aa bleiben.

Touchstele im Besucherzentrum

Eine Karte für eine vielschichtige Landschaft

Die Drentsche Aa gilt als die am besten erhaltene Bach- und Eschdorf-Landschaft Westeuropas. Dörfer, Natur, Landwirtschaft, Kulturgeschichte und Erholung liegen hier dicht beieinander. Das macht das Gebiet besonders, aber auch reich an Informationen.

Die Karte hilft dabei, diese Ebenen übersichtlich zusammenzubringen. Besucher sehen, wo sie sind, welche Routen es gibt und welche Orte sich lohnen. Nicht als lose Sammlung von Punkten, sondern als Erlebniskarte, die dazu einlädt, das Gebiet weiter zu entdecken.

Die Karte wird inzwischen gut genutzt. In den vergangenen zwölf Monaten wurde sie mehr als 40.000 Mal besucht.

Drenther Nationalparks arbeiten zusammen

Der Nationalpark Drentsche Aa steht damit nicht allein. Auch der Nationalpark Dwingelderveld und der Nationalpark Drents-Friese Wold nutzen Wolf Maps.

Für Besucher entsteht so eine vertraute Art, Naturgebiete in Drenthe zu entdecken. Für die Parks selbst bedeutet es, dass sie ihre Informationen leichter verwalten und besser daran anpassen können, wie Menschen ein Gebiet besuchen: zu Hause, vor Ort und unterwegs.

Eine Karte, die mitgeht

Was als Wunsch nach einer besseren Karte begann, ist beim Nationalpark Drentsche Aa zu einer zentralen Karte für die gesamte Besucherreise gewachsen.

Die Karte steht auf der Website, hilft Besuchern im Besucherzentrum, weist Menschen von den Startpunkten aus weiter und geht anschließend auf dem Handy mit. Für eine Landschaft mit so vielen Orten, Routen und Geschichten ist das genau das, was eine Karte tun sollte: Überblick geben, neugierig machen und Menschen beim Unterwegssein helfen.

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